Jeden Montag- und Donnerstagnachmittag werden im Mehrgenerationenhaus Leer (Hoheellernweg 7) demenziell erkrankte Menschen in einer Gruppe betreut. Ein eigens dafür eingerichteter Fahrdienst holt die TeilnehmerInnen zu Hause ab und bringt sie abends wieder zurück.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit der Einzelbetreuung zu Hause. Da die Anerkennung vom Landesamt für Soziales vorhanden ist, erstatten die Pflegekassen die Betreuungskosten.
Durch dieses Angebot werden die pflegenden Angehörigen in ihrer nicht einfachen Situation unterstützt und entlastet.
Am 07. Sept. 2009 besuchte die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann die Betreuungsgruppe und nahm anschließend zu Fragen rund um das Thema "Pflege" Stellung. Ein Ausschnitt des Besuches und des Interviews ist zu sehen unter:
http://www.youtube.com/watch?v=Qqa-zfZW3xA
Um Betroffene nicht durch den Begriff "Demenz" abzuschrecken, mit dem sie sich meist nicht identifizieren möchten, trägt das Treffen den Namen "Café TrotzDem". So kann erklärt werden, dass man sich in diesem Café trotz der altersbedingten eingeschränkten Möglichkeiten treffen kann, dass durch den Fahrdienst kein Transportproblem besteht etc... Die Demenzerkrankung braucht dabei überhaupt nicht angesprochen zu werden.
Es besteht auch das Angebot für Angehörige, die Gruppe einmal mit dem Demenzkranken zusammen zu besuchen, um sich davon zu überzeugen, dass sie/er sich dort wohlfühlt. Eine Begleitung auf Dauer ist allerdings nicht wünschenswert, da der Angehörige dann nicht die Entlastung bekommt, die ein wesentlicher Zweck solcher Betreuungsangebote ist.
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